
Erst im letzten Jahr kam ich aus Lettland nach Deutschland und habe die schöne Stadt Riga verlassen. Die Stadt Riga, die bereits ihr 800. Jubiläum gefeiert hat, können viele bedienen. Nicht umsonst wird Riga, das den Ruhm einer Jugendstyl-Metropole besitzt, als „kleines Paris“ bezeichnet. Über die Jahrhunderte hinweg haben sich die Architektur und Kunstrichtungen verbunden. Die Stadt hat stets die Neuigkeiten der Weltmode verfolgt.
Und doch bin ich in diesem Jahr am 19. Juni nach Deutschland gekommen, weil meine Mutter in Deutschland arbeitet und ich sehen wollte, wie das Leben hier ist. Mir gefällt hier in Deutschland, dass man besser shoppen gehen kann, da vieles billiger ist. Zudem sind die Menschen in Deutschland weniger auf Markenklamotten fixiert als in Lettland. Wenn man die Schule in Lettland mit der Schule in Deutschland vergleicht, fällt vor allem auf, dass die Notengebung anders ist. In Lettland gehen die Noten von 1 bis 10. Zehn ist die beste Note und eins die schlechteste. Jeden Tag hatten wir in Lettland acht bis neun Stunden und mussten danach noch Hausaufgaben machen. Damit alle Schüler ihre Arbeiten erledigen, gibt es in Lettland bestimmte Bücher in denen die Aufgaben für Schüler aufgeschrieben sind, die von Eltern und Lehrern unterschrieben werden. In Lettland haben wir außerdem keine Klassenräume, sondern nur Fachräume, so dass die Schüler immer viel laufen müssen. Besser gefiel mir allerdings in Lettland, dass es dort mehr Pausen gibt, nämlich nach jeder Stunde.
Sintija Eltermane